Wehranlage Hart / Ager
Kraftwerk Glatzing Rüstorf Reg.gen. m.b.H. Schwanenstadt

Im Rahmen der Generalsanierung der alten Wehranlage des Ausleitungskraftwerkes an der Ager wurde die Einlaufsituation hydraulisch verbessert. Hinzu kommt eine Wasserkraftschnecke mit einer Ausbauwassermenge von 3,2 m³/s zur energetischen Nutzung der Restwasserdotation. Die Fischwanderhilfe ist eine Pilotanlage für den inzwischen etablierten Enature-Fischpass der Firma MABA, der bereits den strengen Anforderungen des NGP entspricht.

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  KW Glatzing /Ager
Kraftwerk Glatzing Rüstorf Reg.gen. m.b.H. Schwanenstadt

Durch den Einbau einer modernen Kaplanturbine mit einer Ausbauwassermenge von 24 m³/s anstelle zweier alter Francisturbinen wird auch die, durch die natürliche Eintiefung der UW-Strecke der Ager entstandene größere Fallhöhe genutzt. Eine besondere Herausforderung war die Baugrubensicherung unterhalb des bestehenden Krafthauses. Die für den Bau notwendige Betriebsunterbrechung wurde für die zeitgleiche Sanierung des Werkskanals genutzt.

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  KW II Brigl und Bergmeister / Mur
Brigl Energie & Liegenschaftsverwaltungs GmbH Niklasdorf

Der namhafte Spezialpapierhersteller nutzt den Strom des betriebseigenen Kraftwerkes für die Produktion. Zur Steigerung des Stromerzeugung wurde eine moderne Kaplanturbine mit einer Ausbauwassermenge von 32 m³/s (H=6,7m, P =1869kW) als Ersatz für zwei alte Turbinensätze eingebaut. Die Herausforderung bei diesem Bauvorhaben lag bei der Unterfangung des bestehenden Krafthauses mit HDBV-Säulen und die Aufrechterhaltung der Stromerzeugung der restlichen Turbinen während des Umbaus. Nach Fertigstellung des Umbaus des Krafthauses wurde die dazugehörige sanierungsbedürftige Wehranlage in zwei Phasen neu errichtet. Dabei wurden zwei Wasserkraftschnecken (2 x 3,6 m³/s, H = 3,9m P = 2x106 kW) eingebaut.

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  KW Griesmühlwehr / Gr. Rodl
Dip.-Ing. Priesner

Im Zuge eines Hochwasserschutzprojektes wurde an der bestehenden Wehranlage ein Restwasserkraftwerk (Wasserkraftschnecke Q = 0,8 m³/s, H = 2,30m, P=12,7 kW) und eine Fischaufstiegshilfe (Vertical-Slot) errichtet.

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  KW Budweis/Vltava (Moldau) Cz
Aqua Energie s.r.o. Nyrsko (Cz)

Durch ein Flussbauprojekt wurde die Moldau unterhalb des Kraftwerkes eingetieft. Diese zusätzliche Fallhöhe wird durch neue Turbinen, die im alten Krafthaus eingebaut werden, nutzbar gemacht. Der Turbinenauslauf wird um 1 m tiefer gesetzt.

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  KW Deutenham /Ager
Kraftwerk Glatzing Rüstorf Reg.gen. m.b.H. Schwanenstadt

Das KW Deutenham an der Ager war eines der ersten Neubauprojekte im Wasserkraftwerksbereich in den Anfangszeiten unseres Büros. Zwischenzeitlich wurde auch ein Fischaufstieg errichtet und durch Geschiebe stark beanspruchte Wehrteile aus Beton saniert. Aufgrund der Vorgaben des NGP wird nun eine Anpassung der nach heutigen Gesichtspunkten zu kleinen Fischaufstiegshilfe in Angriff genommen.

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  KW Kemmelbach/ Ybbs
E-Werke Wüster KG

Am alten Kemmelbachwehr an der Ybbs wurde an Stelle eines bestehenden Ausleitungskraftwerkes ein Staukraftwerk ( Q = 2x 22,5 m³/s H = 7,44m, P = 2860 kW) errichtet. Darüber hinaus wurde ein Umgehungsgerinne als Fischaufstieg vorgesehen. Im Zuge des Vorhabens wurde eine Unterwasseraustiefung und eine Stauzielerhöhung umgesetzt.

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  WV Hochbehälter-Neubau / Pfarrerberg St. Georgen a.d. Gusen
Marktgemeinde St. Georgen a.d. Gusen

Als Herzstück der Wasserversorgung wird der alte Hochbehälter am Pfarrerberg durch einen Neubau ersetzt. Dieser verfügt über zwei Wasserkammern mit einem Speichervolumen von zusammen 3.000 m³. Ebenfalls dabei ist eine Aufbereitungsanlage in offener Bauweise, denn schließlich muss das im Grundwasser enthaltene Mangan über Belüftung und einer Filteranlage entfernt werden, damit es in den Leitungen keinen Schaden anrichten kann.

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  ABA Überlaufbecken West / St. Georgen a.d. Gusen
Marktgemeinde St. Georgen a.d. Gusen

Im vergangenen Jahr wurde in der Marktgemeinde St.Georgen an der Gusen das Regenüberlaufbecken West fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben. Es ist bereits das zweite Becken in dieser Bauart, ein drittes und ein viertes Becken folgen. Das Becken hat ein Speichervolumen von 280 m³ und dient dazu, bei Starkniederschlägen die Kanalisation zu entlasten, indem das Abwasser im Becken zwischengespeichert wird. Wenn die Speicherkapazität erschöpft ist, wird das mechanisch vorgereinigte Abwasser in die Gusen abgegeben. In die Beckenanlage intergriert ist auch ein Pumpwerk, das bei Hochwasser der Gusen anspringt und die Funktionsfähigkeit der Kanalisation sicherstellt.

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  Kanalsanierung / Zell an der Pram
Gemeinde Zell a.d. Pram

Eine aufgrabungsfreie Sanierung mit modernster Technik ist meistens nicht nur wirtschaftlicher, sondern erspart der Gemeinde auch monatelange Verkehrsbehinderungen, Staub und Lärm. Bei älteren Kanälen jedoch sind oftmals viele Blindanschlüsse vorhanden, die durch Schächte ersetzt werden sollen. Häufig ist auch die Straße zu sanieren oder im Zuge der Ortsplanung neu zu gestalten. In diesen Fällen kann eine Sanierung durch Neubau die beste Lösung sein.

In der Gemeinde Zell an der Pram wurde das Kanalnetz sowohl aufgrabungsfrei als auch durch Neubau saniert und konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden.

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  Kanalsanierung / Grünburg
Gemeinde Grünburg

Eine aufgrabungsfreie Sanierung mit modernster Technik ist meistens nicht nur wirtschaftlicher, sondern erspart der Gemeinde auch monatelange Verkehrsbehinderungen, Staub und Lärm. Bei älteren Kanälen jedoch sind oftmals viele Blindanschlüsse vorhanden, die durch Schächte ersetzt werden sollen. Häufig ist auch die Straße zu sanieren oder im Zuge der Ortsplanung neu zu gestalten. In diesen Fällen kann eine Sanierung durch Neubau die beste Lösung sein.

Die Gemeinde Grünburg hat ebenfalls bereits ihr gesamtes Kanalnetz saniert. Da der Ortskern durch die neue Umfahrung vom Durchzugsverkehr entlastet wird, wurde der Weg frei für eine grundlegende Neugestaltung der ehemaligen Durchzugsstraße. Auch hier erfolgte die Sanierung sowohl aufgrabungsfrei als auch durch Neubau.

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  WV und ABA Grünau im Almtal
Gemeinde Grünau im Almtal

Ausbau und Erweiterung der Abwasserbeseitigungsanlage: Laufende Kanalnetzerweiterungen auch von abgelegenen Entsorgungsgebieten wie das Detailprojekt Almsee oder am Kasberg. Ausbau und Sanierung der Wasserversorgungsanlage: Die in die Jahre gekommene Wasserversorgung musste umfassend saniert werden, wobei aufgrund der geologischen Verhältnisse zwei alte Quellen aufgelasssen werden mussten. Als zweites Standbein neben den nun ebenfalls sanierten Hauptquellen wurde eine neue Brunnenanlage errichtet. Das Versorgungssystem musste neu aufgestellt werden, dafür war der Neubau eines Hochbehälters und die Sanierung eines bestehenden Behälters, ein Zwischenpumpwerk samt UV-Anlage notwendig. Ergänzt wurde dieses Projekt mit einer zentrale Steuerungs- und Überwachungsanlage.
Nach einem schwierigen Start im Sommer, bei dem eine der beiden Bodenpatten ein zweites Mal betoniert werden musste, konnte im Oktober 2017 die Dachgleiche gefeiert werden.
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  WV und ABA Rainbach
Gemeinde Rainbach im Innkreis

Ausbau und Erweiterung der Abwasserbeseitigungsanlage: Kanalnetzerweiterungen im Trennsystem des früher im Mischsystem ausgebauten Kanalnetzes. Mit dem Anschluss an die Verbandskläranlage und mit dem Umbau der alten KA zu einem Regenbecken und Vorpumpwerk wurde die Abwasserentsorgung neu aufgestellt. Ausbau und Sanierung der Wasserversorgungsanlage: Durch die Erweiterung des Wasserleitungsnetzes, der Neuerrichtung der Entsäuerungsanlage bei den Quellen, dem Neubau von zwei Hochbehältern, und die Errichtung einer neuen Brunnenanlage mit Aufbereitungsanlage, verfügt die Gemeinde Rainbach nun über ein zukunftsweisendes Versorgungsystem für ihre Bürger. Die laufende Generalsanierung von bestehenden Behältern und der Aufbau eines Leitungskataster sind künftig weitere Meilensteine für die Wasserversorgung.

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  WV und ABA St. Georgen a.d. Gusen
Marktgemeinde St. Georgen a. d. Gusen , Wasserverband Untere Gusen

Ausbau und Sanierung der Wasserversorgungsanlage: Die Marktgemeinde St. Georgen a.d. Gusen ist eine stark wachsende Gemeinde. Dementsprechend muss auch die Wasserversorgung umfassend ausgebaut werden. Mit dem Wasserverband Untere Gusen wurde der Anschluss der Gemeinde Luftenberg mit Bau eines Tiefbehälters samt Zwischenpumpwerk verwirklicht. Wesentliches Standbein der Wasserversorgung stellt der neue leistungsfähige Brunnen dar. Ausbau und Erweiterung der Abwasserbeseitigungsanlage: In den letzten Jahren wurden Kanalnetzerweiterungen, der Gusendüker, der Bau von Regenbecken und der Aufbau einer zentralen Steuerungs- und Überwachungsanlage umgesetzt.

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  KA mittleres Pramtal
Reinhalteverband Mittleres Pramtal

Die zentrale kommunale Verbandskläranlage in Zell a.d.Pram ist für 9500 EW ausgelegt. Die Anlage verfügt über eine Senkgrubenübernhamestelle, eine Kompaktanlage für mechanische Reinigung, sowie eine Schlammentwässerung. Ergänzt wird dies u.a. durch eine Schotterwaschanlage.

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  WV Unterer Inn
Wasserverband Inn-Haibachtal , Gemeinden Freinberg, Schardenberg und Wernstein

Richtungsweisend für die Wasserversorgung im ländlichen Raum wurde eine grenzüberschreitende Wasserversorgungsanlage mit der Stadt Passau für die Gemeinden Freinberg, Schardenberg, Wernstein aufgebaut. Die Anlage umfasst zwei Versorgungssysteme mit insgesamt 4 Hochbehältern und Drucksteigerungen, 5 km lange Transportleitung am Inn, und den weiteren Ausbau des Versorgungsnetzes in den Gemeinden - auch in abgelegenen Ortschaften.

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  Beschneiungsanlage Kasberg
Kasberg Lift GmbH

Das Schigebiet Kasberg ist für den oberösterreichischen Zentralraum ein beliebtes Schigebiet. Die ambitionierten Grünauer haben schon früh die Notwendigkeit einer Beschneiungsanlage erkannt und in mehreren Bauabschnitten eine Beschneiung der Pisten umgesetzt. Neben dem Beschneiungsleitungsnetz wurden 3 Speicherteiche, mehrere Pumpwerke und Wasserfassungen für die Beschneiungsanlage errichtet.

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  HWS Brunnen_1 und 2 / Soldatenau Passau
Stadtwerke Passau

Das Hochwasser im Juni 2013 bescherte der Stadt Passau die zweitgrößte Flutkatastrophe in ihrer Geschichte. Nicht nur weite Teile des Stadtzentrums wurden großflächig überflutet, sondern auch die Insel Soldatenau auf der österreichischen Seite mit den beiden Brunnenanlagen Soldatenau 1 und 2, welche die ganze Stadt Passau versorgen. Die braunen Wassermassen stiegen bis knapp über die Eingangsschwelle der Brunnenhäuser.

Um in Zukunft Beinahe-Katastrophen wie diese auszuschließen, wurde von den Stadtwerken Passau gemeinsam mit dem Büro WARNECKE CONSULT ein Projekt entwickelt, das eine Aufstockung und Abdichtung der beiden Brunnengebäude vorsieht. Da die beiden Brunnen bei Hochwasser nicht zugänglich sind, werden beide Gebäude so ausgeführt, dass am Dach ein Hubschrauber landen kann. Sämtliche elektrotechnische Anlageteile übersiedeln außerdem in das obere Stockwerk des Brunnens, wo sie in jedem Fall vor einer Überflutung sicher sind.

Bei der Gestaltung wurde nicht nur auf ein Höchstmaß an Betriebssicherheit und Funktionalität Wert gelegt, sondern auch auf ein modernes Erscheinungsbild. Mit dem Umbau des Brunnen 1 wurde im Sommer 2015 begonnen. Zwei Jahre später konnte im Sommer 2017 schließlich der Brunnen 2 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

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  Rückhaltebecken Sonnleiten
Wasserverband Mattig, Gewässerbezirk Braunau

Für den Hochwasserschutz von Mauerkirchen im Bezirk Braunau wurde ein Retentionsbecken mit 440.000 m³ geschaffen. Für das Becken wurde ein ca. 8 m hoher Erddamm errichtet.

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  HWS Walding / Gr. Rodl
Marktgemeinde Walding

Die oberösterreichische Gemeinde Walding war vom Hochwasser 2002 massiv betroffen. Zum Schutz des Siedlungsraumes gegen Überflutungen der Gr. Rodl wurde ein umfassendes Hochwasserschutzprojekt umgesetzt, das u.a. die Errichtung von Hochwasserschutzdämmen und Vorlandabsenkungen beinhaltete.

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  HWS St. Georgen a.d. Gusen
Marktgemeide St. Georgen an der Gusen, Gewässerbezirk Linz

Als nach dem Hochwasser 2002 die finanziellen Mittel für die Umsetzung des bereits fertig geplanten Hochwasserschutzprojektes für die Martgemeinde St. Georgen an der Gusen versiegt waren, zeigte das Hochwasser im Juni 2006 auf, dass die Marktgemeinde wird trotz der im vergangenen Jahrhundert ausgeführten Gusenregulierung vor Hochwässern der Gusen nach wie vor bedroht wird. Ab diesem Zeitpunkt ging es wieder voran. Nach intensiven Verhandlungen mit allen Anrainern konnte Anfang des Jahres 2015 das ehrgeizige Projekt endlich in Angriff genommen werden und erfüllt ab Mai 2016 seine Funktion.

Das Hochwasserschutzprojekt sieht eine Aufweitung des Flussbettes im gesamten Ortsgebiet vor. Im Ortskern, wo es eng ist, wird die bestehende Ufermauer aufgehöht. Flussabwärts der ÖBB-Brücke, ist hingegen genügend Platz, um durch eine Verbreiterung eine neue und naturnahe Flusslandschaft zu schaffen. Ein sehr wesentlicher Teil des Projektes besteht im Neubau eines Hochwasserdurchlasses neben der geschichtsträchtigen Schleppbahnbrücke, der ein altbekanntes Nadelöhr - die Wimminger Brücke - entschärft.

Bei der Erhöhung der Ufermauer wurde sehr viel Wert auf ein homogenes Erscheinungsbild gelegt. Bei der Neugestaltung des Flussbettes wurde das höchste Maß an ökologischen Bauweisen angewendet, der neue Gusensteg erhält eine ansprechende neue Architektur. Das alte Tragwerk, welches noch aus der NS-Zeit stammt, konnte bei der Verlängerung der alten Schleppbahnbrücke in einer denkmalschützenden Wiese wiederverwendet werden.

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